Berlin keine Reise wert für die Crocodiles

Am Samstag fuhren die Cologne Crocodiles als bis dato einzig ungeschlagenes Team in der GFL Nord zum dritten Auswärtsspiel in Folge zu den Berlin Rebels und verloren letztlich verdient 34:13. Die erste Halbzeit wurde komplett verpennt und konnte diesmal auch nicht mit einer wieder mal passablen Leistung in der zweiten kompensiert werden. Zu abgeklärt spielten erwartungsgemäß starke Berliner, die noch vor Wochenfrist für viele unerwartet Europameister Braunschweig bezwingen konnten. Zunächst begann man erneut mit dem Kick-Off und gab dem Gastgeber das erste Angriffsrecht. Direkt im ersten Spielzug fand Rebels Spielmacher Terrell Robinson seinen Receiver Josh Simmons mit einem Pass über 64 Yards zum Touchdown. Nach erfolgreichem Zusatzkick führten die Hauptstädter mit 7:0. Ein Auftakt nach Mass für die Rebels. Doch in der Folge gelang hüben wie drüben nichts weiter und man puntete sich fleißig gegenseitig den Ball zu, bevor schon früh zum ersten Mal die Seiten gewechselt wurden.

Im zweiten Viertel überbrückte Berlins Quarterback die letzten 7 Yards in die Endzone der Gäste selbst ohne von der Crocodiles Verteidigung berührt zu werden und alsbald nach erneutem Zusatzkick der 14:0 Führung. Köln wurde erneut gestoppt und die Rebels schickten ihrerseits Hayden Daniels zum erneuten Lauftouchdown. Berlins Kicker Phillip Friis Anderson kickt erneut erfolgreich zum ernüchternden 21:0 Zwischenstand. Der Kölner Anhang rieb sich die Augen wie unspektakulär, aber effizient man hier vorgeführt wurde. Die Crocodiles Offense um Koordinator David Odenthal mühte sich redlich, doch noch vor der Pause zu punkten. Spielmacher Bradley Strauss führte seine Mannen auch Yard für Yard nach vorne. Bei unter einer Minute Restspielzeit spielten die Krokodile einen vierten Versuch und kurz aus. Doch Berlins Linebacker Rory Johnson stellt Bradley Strauss hinter der Anspiellinie zum nochmaligen Angriffswechsel. Unter Nutzung ihrer ersten Auszeiten kommen die Rebels bei auslaufender Uhr durch Kurzpass auf ihren Tight End Tim Waltner und erfolgreichem Zusatzpunkt zu weiteren Punkten und schicken die Domstädter mit einem brutalen 28:0 in die Pause.


Zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Die Crocodiles sehen sich gezwungen den Ball erneut per Punt abzugeben. Kölns von Headcoach und Defense Koordinator Patrick Köpper eingestellte Verteidigung kann Berlin ebenfalls in der Spielfeldmitte aufhalten. Doch da den Rebels bis hierhin an diesem Tag vieles gut gelang, versuchte sich Kicker Anderson an einem letztlich doch zu ambitionierten 52 Yard Feldtor. Nun endlich verschwand die hässliche Null auf der Anzeigentafel. Der folgende Drive wurde von Bradley Strauss mit einem etwa 20 Yard langem Pass auf Robin Gemmerich in der Berliner Endzone abgeschlossen. Noah Plöttner erhöhte auf 28:7 bevor bereits zum letzten Mal die Seiten gewechselt wurden.

Die Rebels wurden wieder gestoppt und so kommen sie mit einem Fieldgoal über etwa 25 Yard “nur“ zu weiteren drei Punkten zum 31:7. Die Crocodiles in der zweiten Halbzeit deutlich konzentrierter und somit erfolgreicher kommen mit einem weiteren Pass von Bradley Strauss in die Endzone auf Dominic Gröne über etwa 35 Yards zum 31:13. Es passte zum bisherigen Spielverlauf, dass der anschließende Kick von den Rebels geblockt und fast zum Safety zurück getragen wurde. Den gebrauchten Tag schloss Berlins Kicker mit einem erfolgreichem Fieldgoal über 50 Yard zum 34:13 Endstand ab.

Die Cologne Crocodiles erwarten kommende Woche die ebenfalls sehr starken Dresden Monarchs, die mit 6 Siegen und 2 Niederlagen am Sonntag im Höhenberger Sportpark zu Besuch sind. Kick Off an der Frankfurter Straße ist um 15:00 Uhr.

Das nächste Spiel bestreiten die Cologne Crocodiles am 01.07.2018 gegen den Tabellenzweiten, diesmal wieder vor heimischen Publikum. Kickoff ist um 15 Uhr im Sportpark Höhenberg.

Bildquelle: Nadine Bartz (designicious.pixieset.com/)

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