Crocodiles präsentieren sich beim Homecoming erneut stark

Sonntagnachmittag hatten die Cologne Crocodiles zum Homecoming, also bereits zum letzten Heimspiel der Saison 2019 geladen. Zu Gast waren neben den 1.319 Zuschauern im Höhenberger Sportpark die Potsdam Royals. In der Tabelle waren die Brandenburger hinter den Crocodiles auf Rang 6 angereist. Die Play-Off Teilnahme war somit für beide Teams ebenso wie die Abstiegsregionen längst kein Thema mehr. Trotzdem waren die Platzherren nicht gewillt, mit halber Kraft aufzuspielen. Vor Spielbeginn wurden viele Ehemalige begrüßt und mit Colby Goodwyn, Florian Kallwitz, Pascal Dauben und David Rahier vier weitere hochverdiente Spieler in ihren sportlichen Ruhestand entlassen. Einzig David Rahier wird nächste Woche noch beim letzten Saisonspiel in Düsseldorf nochmals mit seinen Mannen auflaufen.

Den Münzwurf entschieden die Kölner für sich und überließen zunächst dem Gegner das Angriffsrecht. Nach dem Kick Off durch Dominic Gröne wurden die Brandenburger jedoch von Headcoach und Defense Koordinator Patrick Köppers Verteidigung umgehend nach vier Spielzügen wieder vom Feld geschickt. Anders die Hausherren. Spielmacher Jarred Evansfand mit seinem Offense Koordinator David Odenthal wie schon in der Vorwoche erneut eine gute Mischung aus Lauf- und Passspielzügen und so befand man sich bald in der Nähe der gegnerischen Endzone. Zunächst sollte es jedoch lediglich zu einem erfolgreichen Feldtordurch Noah Plöttner aus 38 Yards und einer 3:0 Führung reichen. Die Gäste wieder rasch vom Angriffsrecht getrennt, konnten diese jedoch noch im ersten Viertel mit einem sehenswerten 36 Yard Pass von Evans auf Aaron Jackson sowie erfolgreichem Kick von Noah Plöttner auf 10:0 ausgebaut werden.

Auch im zweiten Spielabschnitt dominierten die Crocodiles das Spiel auf beiden Seiten des Balles und die Royals fanden kaum statt. Köln marschierte munter über das Feld und selbst bei einem vierten und 6 Yards zu gehen erledigte Spielmacher Evans die Distanz zum erneuten ersten Versuch selbst. Abgeschlossen wurde der Drive letztlich mit einem weiteren Pass auf Jackson, diesmal über 17 Yards in die Potsdamer Endzone. Der folgende Kick wurde jedoch leicht verzogen und so stand es 16:0. Nun folgte ein kurzes Aufblitzen der Offensefähigkeiten der Gäste mit einem sehr guten Lauf von Quarterback Jones über 46 Yards. Jedoch konnten die Königlichen letztlich erneut nicht abschließen, da sie wieder zurückgedrängt wurden. Zum Ende der Halbzeit trennten sich beide Teams nochmals per Punt vom Ball.

Nach der Pause scheiterten die Crocodiles bei ihrem ersten Ballbesitz letztlich an einem ausgespielten vierten Versuch und 9 Yards zu gehen an der Potsdamer 24 Yards Linie. Die Royals mussten nach vier Versuchen erneut punten. Bei ihrem eigenen Drive sahen sich auch die Domstädter zum Punt gezwungen. Besonders bitter hierbei ist jedoch, dass eine schwere Beinverletzung von Offensive Lineman Sven Breidenbach zu einem weiteren schmerzlichen Verlust der Spielerdecke führte. Auch die folgenden Angriffsbemühungen der im Übrigen in Wort und Tat robust zu Werke gehenden Gäste mündeten in einem Punt. Dieser wurde per Fair Catch von Jackson leider 4 Yards vor der eigenen Endzone in Empfang genommen. Aus dieser ungünstigen Position heraus versuchte es Spielmacher Evans mit einem Pass. Dieser wurde jedoch von Potsdams Kallon abgefangen und postwendend zum Touchdown in die Endzone der Reptilien hereingetragen. Von diesem Geschenk sichtlich überrascht, gelang in der Folge auch noch ein weiterer Lauf zur Two Point Conversion und den 16:8 Zwischenstand vor dem letzten Seitenwechsel.

Im Schlussviertel wurde es dann teilweise unübersichtlich und turbulent. Evans bediente zunächst nach acht Versuchen Wide Receiver Ruben Delgado für 13 Yards knapp vor der Endzone der Royals. Die restliche Distanz überbrückte Evans selbst zum 22:8 Endstand. Der Extrapunkt ging erneut knapp daneben. Aber dann ging es zur Sache. Alleine in diesem Abschnitt kassierten die Gäste ausweislich des Spielberichtsbogens von Hauptschiedsrichter Marc Tschurer und seiner Crew neun Strafen für 110 Yards. Das Heimteam ließ sich teilweise mitreißen und brachte es immerhin auf fünf Strafen für 45 Yards. In einem Viertel somit vierzehn für 155 Yards total. Dem Umstand geschuldet wurden den Royals in der Folge auch zwei erfolgreiche Versuche aus erst 44 und später 41 Yards wegen Strafen aberkannt. So knieten die Crocodiles letztlich zu einem verdienten 22:8 Heimsieg ab und ließen die letzten Sekunden auslaufen.

Zum Saisonabschluss geht es nun kommende Woche noch zum rheinischen Rivalen rheinabwärts. Die Düsseldorf Panther sind bisher in dieser Saison in 13 Spielen noch sieglos. Headcoach Köpper warnte daher nach dem Schlusspfiff, dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wäre für die Panther ein Sieg ausgerechnet gegen die Domstädter noch fast schon Ausgleich genug für die ganzen verlorenen Partien vor Ihrer Relegationsteilnahme gegen die Elmshorn Fighting Pirates um den Verbleib im Oberhaus. Die Crocodiles hingegen könnten mit einem dritten Sieg in Folge die Saison wenigstens noch versöhnlich mit einer ausgeglichenen Bilanz beenden und auf dieser Leistung für die kommende Saison und die hoffentlich wieder Play Off Teilnahme im Jubiläumsjahr des 40.Bestehens 2020 aufbauen.

 

Redaktion: Snake Helmut Wolters
Bildmaterial © Nadine Bartz

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