Done! Crocodiles stehen nach 31:18 Sieg in Endrunde

Vergangenen Sonntag hatten die Cologne Crocodiles am „Crocodiles Tackle Breast Cancer!“ Tag in Kooperation mit dem Brustkrebs Deutschland e.V. die Potsdam Royals zu Gast im Sportpark Höhenberg. Am vorletzten Vorrundenspieltag ging es hierbei um nicht weniger, als den Einzug in die Play Offs. Bekanntlich war nach dem erfreulichen fünften Platz zum Abschluss der Vorsaison genau dieses als Saisonziel für dieses Jahr von allen Verantwortlichen ausgerufen worden. Nachdem die Crocodiles zunächst mit fünf Siegen und einem Unentschieden hervorragend in die Saison 2018 gestartet waren, musste man nach sechs Niederlagen in Folge vergangene Woche den Aufsteiger aus Potsdam mit einem Punkt Vorsprung auf den zur Endrunde berechtigenden vierten Platz in der GFL Nord vorbeiziehen lassen. Somit wurde dieses „Do or die“ Game im Vorfeld von vielen auch als „Achtelfinale“ bezeichnet. Die Gäste aus Brandenburg hätten in ihrem bereits letzten Vorrundenspiel mit einem Sieg in Köln uneinholbar den Platz verteidigt. Bei einer Niederlage wäre definitiv das Saisonaus erreicht und Köln hätte sich das Ticket für die Endrunde gelöst. Bei einem nach dem knappen 41:42 Hinspiel in Potsdam nicht unwahrscheinlichen Unentschieden hätte die kommende Begegnung gegen Hamburg die Entscheidung bringen müssen.

Doch die Cologne Crocodiles ließen von Anfang an keinen Zweifel an ihren Ambitionen und dominierten Spiel und Gegner. Früh musste der Aufsteiger wohl realistisch feststellen, dass es dieses Jahr wohl noch zu früh ist. Zunächst starteten die Domstädter mit dem Kick Off von Noah Plöttner an die Gäste in die Partie. Nach bereits vier Spielzügen für lediglich 23 Yards Raumgewinn kam dann bereits der Kölner Angriff um Offense Koordinator David Odenthal nebst seinem Trainergespann mit ihrem erneut glänzend aufgelegten Spielmacher Bradley Strauss aufs Feld. Zunächst bediente er Dean Tanwani für 11 Yards, danach liefen zweimal Shajeen Edwards und erneut Dean Tanwani Raumgewinn um Raumgewinn. Doch nach drei missglückten Pässen auf drei verschiedene Receiver in Folge musste auch Köln sich zunächst wieder vom Angriffsrecht trennen. Die an diesem Sonntag ebenfalls von Headcoach und Defense Koordinator Patrick Köpper und seiner Crew fantastisch eingestellte Verteidigung schickte die Königlichen nach nur drei Spielzügen für minus 6 Yards wieder vom Feld. Nun rollte die Maschinerie des Crocodiles Angriffs erneut auf die Endzone der Gäste zu. Zunächst erlief Bradley Strauss die Yards selbst, dann fand er zweimal seinen Receiver Ramin Akhlaghi oder schickte ein ums andere Mal Laufkraftpaket Shajeen Edwards. Letzterer schloss denn auch mit den letzten 2 Yards zum Touchdown ab und Kicker Noah Plöttner erhöhte auf 7:0. Nach weiteren Versuchen der Royals wurden bei diesem Zwischenstand auch zum ersten Mal die Seiten gewechselt.

Im zweiten Viertel spielten die Gastgeber weiterhin konzentriert und zwangen die Potsdamer zu einem Fieldgoal Versuch aus 37 Yards, welches vom Kicker jedoch links an den Stangen vorbei gesetzt wurde. Die nächsten Angriffsbemühungen der Crocodiles brachten dann zwar keine weiteren Punkte ein, aber die Kölner Verteidigung in Person von Jordi Brugnami eroberte gleich im folgenden ersten Versuch den Ball umgehend zurück. Nun machte es der rheinländische Angriff besser und schloss nach drei weiteren Läufen von Edwards über insgesamt 27 Yards mit einem Pass von Strauss auf Dominic Gröne für 8 Yards und anschließendem Kick Noah Plöttner zum 14:0 ab. Nachdem der Royals Angriff nach vier Spielzügen und einem von Köln gesicherten Fumble wieder an der Seitenlinie Platz nahm, übernahm zunächst Quarterback Bradley Strauss mit einem Lauf über 7 und anschließend Edwards über 4 Yards den Rest. Erfolgreicher Kick Plöttner und Köln führte bereits deutlich mit 21:0. Vor der Halbzeit verkürzte Potsdam mit einem Pass ihres Spielmacher David Austin Gahafer über 7 Yards auf seinen Receiver Myrup-Nielsen noch auf 21:6. Der Extrapunkt konnte von Kölns Verteidigung vereitelt werden. In der Folge wurde nun Kölns Angriff schnell wieder vom Platz geschickt und Potsdam begann einen weiteren erfolgreichen Drive. Auch dieser konnte zum Touchdownpass von Gahafer auf Myrup-Nielsen für 2 Yards abgeschlossen werden. Erneut gelang der Zusatzversuch nicht und so ging es mit 21:12 in die Halbzeit.

Nach der Pause bot sich dem Publikum das gleiche Bild. Köln marschierte in 13 Versuchen unaufhaltsam in Richtung gegnerische Endzone, musste dann jedoch mit einem 35 Yards Feldtor von Noah Plöttner zu 24:12 Führung Vorlieb nehmen. Jedoch wurde Potsdam von der heimischen Verteidigung auch von der Anzeigentafel ferngehalten. Bevor erneut der eigene Angriff Yard um Yard errang und weiterhin viel Zeit von der Uhr nahm. So wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt.

Gleich zu Beginn des Schlussviertels machten die Hausherren mit ihrem nächsten Touchdown zum Abschluss des lange zuvor bereits begonnenen Drives durch einen Lauf des Spielmachers Bradley Strauss selbst über 4 Yards und einem weiteren Kick von Noah Plöttner den Sack zum vorentscheidenden 31:12 zu. Spätestens jetzt stand für das einzige NRW Team in der höchsten deutschen Spielklasse fest, dass zum ersten Mal seit 2002 wieder ein Team namens Cologne Crocodiles in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft dabei sein wird. An der Freude hierüber änderte auch die letzte noch erfolgreiche Angriffssequenz des Aufsteigers – an dessen Ende nochmals ein vollständiger Pass von Potsdams Gahafer, diesmal auf seinen Landsmann Tyvis Smith zum 31:18 Endstand wartete – nichts mehr. Der Zusatzversuch für zwei Punkte konnte nicht verwertet werden. Zwar fumblte der nunmehr für Köln eingesetzte Quarterback Jan Weinreich in der Folge und überließ Potsdam nochmals das Ruder. Doch nach neun Spielzügen und 37 Yards Raumgewinn fing Crocodiles Verteidiger Jordi Brugnami einen Pass von Royals Spielmacher Gahafer zum Touchback in der Endzone und dem Ende des Spiels ab.

Die Crocodiles haben sich somit mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 13:13 den verdienten Lohn mit Platz vier vor den Potsdam Royals mit 12:16 verdient. Kommende Woche erwarten die Cologne Crocodiles zum letzten Heimspiel die bisher in dieser Saison noch sieglosen Hamburg Huskies einschließlich Kölns Meistercoach von 2000 Kirk Heidelberg in Funktion des Head Coaches im Höhenberger Sportpark. Am Samstagabend ab 18:00 Uhr (Einlass 16:30 Uhr) wollen die Kölner dann mit einem hoffentlich weiteren Sieg den Einzug ins Viertelfinale mit ihren Fans feiern. Am Samstag, den 22.09.2018, um 17:00 Uhr geht es dann im OPTIMA Sportpark in Schwäbisch Hall beim Deutschen Meister Unicorns um den Einzug ins Halbfinale.

Bildquelle: Nadine Bartz (Hier gehts zur Bildergalerie: designicious.pixieset.com)

       

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