Never work alone. Erster Saisonsieg für das GFL-Team der Cologne Crocodiles

Vor mehr als 1.900 Zuschauern erkämpfte sich gestern Nachmittag die 1. Mannschaft der Cologne Crocodiles den ersten Sieg in Teamleistung im Kilia Stadion. Der Auswärtssieg gegen die Kiel Baltic Hurricanes stärkt Moral und Teamgeist nach einem turbulenten Saisonauftakt bei den Krokodilen. Trotz vielen Verletzungen und der ein oder anderen Positionsänderung, zeigte die Mannschaft rund um Headcoach Patrick Köpper eine souveräne Leistung in Kiel. Mit 28:48 (0:7/7:21/8:13/13:7) fuhren die Cologne Crocodiles somit ihren ersten Mannschaftserfolg dieser Spielperiode ein.

Vorbereitung, nach den ersten vier verlorenen Saisonspielen, war das A und O. Die ganze Woche wurde in Köln hart trainiert und daran gearbeitet die Spielabläufe zwischen Neuquarterback Conor Miller und seinem Team zu optimieren.

Nach dem Cointoss verzichtete Kiel auf das Angriffsrecht und die Kölner Offensive stand auf dem Platz. Die intensive Vorbereitung sah man Köln sofort an, denn mit dem Start des ersten Drives sah man sofort, da steht eine Mannschaft mit Plan. Mit kurzen Pässen auf die Receiver Akhlaghi und Gröne marschierte man in Kiel direkt bis in die Redzone. Den krönenden Abschluss des Drives machte Colby Goodwyn mit einem 13-yard Run. Nachdem guten PAT stand es schon nach wenigen Minuten 0:7. Kiel musste seinen Drive nach guter Verteidigung mit einem Punt beenden und somit war es wieder Zeit für Miller, Goodwyn, Akhlaghi und Co. Mittlerweile im zweiten Quarter angelangt, zeigte sich auch hier wieder die deutliche Verbesserung der Offensive. Die gute Leistung der Linemen ermöglichte ein starkes Running Game und auch die Pässe von Quarterback Miller fanden stets die Receiver. Die Krokodile huschten nur so über das Feld und Schlag auf Schlag gab es zwei weitere Touchdowns des Duo’s Miller und Goodwyn. Mit einem 4-yard und einem 28-yard Run in die Endzone stand es in Kiel plötzlich 0:21. Zwischendurch musste Kiel einen weiteren Rückschlag hinnehmen als Linebacker Darin Hungerford auf Grund von Targeting vom Platz gestellt wurde.

Die Defensive der Kölner machte wie auch in den letzten Spielen schon einen super Job und hielt den Angriffen der Hurricanes stand. Trotz Personalnöten konnten sie den Hurricanes die Hauptoffense nahezu ausschalten. Kurz vor Ende des zweiten Quarters witterten die Kieler aber ihre Chance und so schaffte Receiver Benedikt Engelmann mit einem 22-yard Pass von Quarterback Jake Purichia den Weg in die Kölner Endzone. Die Antwort darauf erfolgte prompt. Mit einem Big Play auf Passempfänger Ramin Akhlaghi stand man erneut in der Redzone der Nordmänner. Mit einem Touchdownpass auf Akhlaghi und dem vierten guten PAT von Dominic Gröne ging man mit einem Stand von 7:28 in die Halbzeit.

Köln zeigte schon in den vergangenen Spielen gute erste Halbzeiten, die dann in der zweiten Hälfte allerdings komplett vom Gegner bestimmt wurden und so ging man mit hoher Konzentration wieder auf das Feld. Köln spielte mit Selbstbewusstsein. Vierte Versuche wurden ausgespielt und das zahlte sich aus. Tight End Florian Eichhorn arbeitete hart auf dem Platz und erzielte seinen ersten Touchdown im gelb-grünen Trikot. Die anschließende 2 Point-Conversion wurde um Zentimeter nicht in die Endzone gebracht und so ging der Ball mit einem 7:34 an Kiel. Diese schafften es zu kontern und verkürzten mit einem Touchdown von Julian Ampaw und einer verwandelten 2 Point-Conversion auf 15:34.

Florian Eichhorn unterstreichte seine herausragende Leistung und belohnte sich mit einem weiteren Touchdown. Nun war die Offensive der Kieler dran, doch die Kölner Defense hatte andere Pläne. Mit einem Pick und anschließendem Run von Defensive Back Michael Sohn wendete sich das Blatt schnell und die Offensive der Crocodiles war zurück. Die Varietät im Angriff zeigte sich spätestens im 4. Quarter, als die Arme der Referees wieder nach oben gingen und es „Touchdown Köln“ hieß. Denn auch hier war es wieder einem Run Play geschuldet, diesmal aber durch Running Back Dean „The Machine“ Tanwani. Bei einem Stand von 15:48 waren das die letzten Punkte unserer Krokodile. Die Kölner Defensive hielt bis dato dem Kieler Ansturm sehr gut stand. Nach zwei weiteren verletzungsbedingten Ausfällen auf der Linebackerposition schaffte Kiel aber ein letztes Aufbäumen und konnte mit guten Spielzügen und Touchdowns durch Runningback Ampaw und Fritjof Richter auf 28:48 verkürzen. Mit diesem Endstand war der erste Saisonsieg der Cologne Crocodiles gesichert.

Headcoach Patrick Köpper äußerte sich nach dem Spiel froh und besonders reflektiert zum ersten Sieg seines Teams: „Grundsätzlich sind wir erst einmal froh, den Sieg nach vier Niederlagen nach Hause zu fahren. In der Offensive haben wir heute riesen Fortschritte gemacht und das Laufspiel etabliert. Auch für nächste Woche werden wir uns ordentlich vorbereiten und versuchen unser Bestes gegen Düsseldorf zu geben.“

Das Kölner GFL-Team trifft am nächsten Samstagnachmittag um 17 Uhr im heimischen Flughafenstadion in Köln Höhenberg auf die Düsseldorf Panther beim Stetson Gameday.

Redaktion: Simone Krautmacher, Jessica Ewald
Copyright/Bildmaterial: Stefan Stuhr

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